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Was kostet die Weiterbildung? ​

In vielen Bereichen geht es von ganz kostenlos bis ganz teuer. Wieviel die Weiterbildung kostet, sagt nicht zwingend etwas darüber aus, welche Qualität die Angebote haben.

Wir …

Finanzielle Förderung: Bildungsgutschein, Weiterbildungen zu Digitalisierungsvorhaben und mehr.

Es gibt diverse Möglichkeiten, sich als Solo-Selbstständige*r von staatlicher Seite unterstützen zu lassen. Wenn ihr euch neu aufstellen wollt, könnt ihr – unter bestimmten Bedingungen – auch als Solo-Selbstständige beispielsweise Angebote der Arbeitsagentur wahrnehmen.

Die Gründerplattform der Kreditanstalt für Wiederaufbau und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz bietet Unterstützung bei allen möglichen Fragen um die Selbstständigkeit, online und vor Ort. In Berlin gibt es eine sogenannte „Digitalprämie“, sie deckt auch Qualifizierung und Weiterbildung ab.

Tipp: Schaut auch auf den Internetseiten eures Stadtteils bzw. Bezirks, eurer Stadt oder Kommune und eures Bundeslandes, welche Angebote es für (Solo-)Selbstständige gibt.

nicht-kommerzielle Weiterbildungen ​

von Gewerkschaften, Stiftungen, Volkshochschulen und Kirchen Die Weiterbildungen dieser (und natürlich vieler weiterer) nicht-kommerzieller Anbieter werden von unterschiedlichen Stellen gefördert, beispielsweise von den Bundesländern oder den Organisationen selbst. Daher sind sie häufig für wenig Geld zu haben. Die gesellschaftlichen, politischen oder ideellen Ziele der Anbieter schlagen sich dabei meist sowohl im Bildungsangebot als auch in der inhaltlichen Ausrichtung nieder.

nicht-kommerzielle Beratungsangebote für Solo-Selbstständige ​

Beratung, Coaching + Bildung: Gründen, Wiedereinstieg, Seminare rund um Selbstständigkeit.

Ihr wisst nicht, wie es nach Corona mit der Selbstständigkeit weitergehen soll? Da gibt es beispielsweise in Hamburg die Möglichkeit, sich kostenfrei coachen zu lassen. Ihr sucht speziell Angebote für den kulturellen Bereich? Dann seid ihr vielleicht bei „Kreatives Sachsen“ oder „Dortmund Kreativ“ richtig. Diese und einige andere regionale und überregionale Angebote haben wir beispielhaft aufgelistet.

Angebote der Industrie- und Handels- sowie der Handwerkskammern ​

Die Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern (IHK / HWK) bekommen einen Extra-Punkt, weil sie Selbstverwaltungsorgane sind und per Gesetz definierte Aufgaben übernehmen. Wer solo-selbstständig ist und nicht den so genannten Freien Berufen angehört, muss ein Gewerbe anmelden und ist damit automatisch (Pflicht-)Mitglied der regionalen IHK und gewerbesteuerpflichtig. Bei den Handwerksberufen gilt das gleiche, die Mitgliedschaft in den HWKs ist auch hier Pflicht.

Im oben schon erwähnten Online-Ratgeber von ver.di erfahrt ihr, ob ihr ein Gewerbe anmelden müsst: „Grob über den Daumen kann man sagen: Selbstständige Künstler, Publizistinnen und Lehrkräfte sowie Selbstständige in sozialen und Gesundheitsberufen arbeiten fast ausnahmslos freiberuflich; Selbstständige im Bereich IT und Internet sind mit nur wenigen Ausnahmen Gewerbetreibende.“ Mehr dazu im ver.di-Ratgeber, in der Wikipedia oder bei einer IHK.

Die Weiterbildungsangebote richten sich natürlich an die Mitglieder, das eine oder andere Angebot ist aber möglicherweise auch für Freiberufler*innen interessant. Die Tabelle enthält beispielhaft sowohl Beratungs- als auch Weiterbildungsangebote.