Die Zusammenstellung von Beiträgen gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Facetten des Phänomens Lobbyismus. Die Zusammenstellung vermittelt Grundlagenwissen, ordnet Lobbyismus auf Bundes- sowie EU-Ebene ein, öffnet einen breiteren gesellschaftlichen Blick auf das Thema und beleuchtet Kontroversen.
Lobbyismus allgemein
Die Handreichung der Friedrich-Ebert-Stiftung gibt wichtige Informationen, wie Lobbying für zivilgesellschaftliche Akteure gelingen kann. Hierbei wird unter anderem auf notwenige Punkte, wie das Verfassen eines Positionspapiers, Netzwerkmanagement oder den richtigen Ansprechpartner zu identifizieren, eingegangen.
Der Spicker Politik zum Thema Lobbyismus gibt einen zusammenfassenden Überblick über den Lobbyismus. Der Autor blickt hierbei auf die unterschiedlichen Lobbyakteure, den Prozess auf den unterschiedlichen Ebene des politischen Systems sowie auf die Formen der Einflussnahme.
Mausen, Karsten (2021): Lobbyismus. Spicker Politik. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung.
Der Autor beleuchtet das komplexe Phänomen Lobbyismus kritisch und ordnet es vor dem Hintergrund der Demokratie ein.
Eine Petition einreichen
Für viele eurer Anliegen ergibt es Sinn, in Betracht zu ziehen, eine Petition in den Bundestag oder die Landesparlamente einzureichen. Dass derartige Vorhaben einen Erfolg zeitigen, beweist der in dem Punkt „Good Practice“ beschriebene Fall. Der Bundestag hat unter folgender Seite alle notwendigen Informationen zusammengestellt, die es zu beachten gilt, wenn eine Petition eingereicht wird. Es ist ebenfalls möglich, auf Landesebene oder kommunaler Ebene (mit Einschränkung) Petitionen einzureichen.
Für erfolgreiche Lobbyarbeit ist es von Vorteil, frühzeitig im Prozess ein Positionspapier zu verfassen. Mit diesem lässt sich professioneller an eine*n Abgeordnete*n herantreten. Die bereits erwähnte Handreichung der FES enthält hierzu ein eigenes Kapitel.

