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Verhandlungspsychologische Werkzeuge ​

Während der eigentlichen Verhandlung könnt ihr euch verhandlungspsychologischer Werkzeuge bedienen.

Verhandlungspsychologische Werkzeuge sind Techniken, mit denen sich das Verhalten des Gegenübers – und damit Verlauf und Ergebnis der Verhandlung – beeinflussen lassen. Dazu gehören unter anderem:

Umgang mit Laien und verhandlungsunerfahrenen Personen: Alle Beteiligten abholen und aktiv einbinden.

Ankern: Wer das erste Angebot macht, setzt den Referenzrahmen für die weitere Verhandlung.

Framing: Einen Deutungsrahmen schaffen, der für beide Seiten anschlussfähig ist.

Drohungen und Reaktionen auf Drohungen: Sachlich bleiben und – wenn nötig – konsequent reagieren.

Zeitdruck: Kann Ergebnisse fördern, sollte aber bei der strategischen Verhandlungsvorbereitung bedacht werden.

Walkout: Das Androhen eines Abbruchs kann Verhandlungen beleben, ist jedoch riskant.

Nibble (Häppchen): Zugeständnisse nicht ungeprüft akzeptieren, sondern Gegenleistungen einfordern oder auf die Stabilität des Gesamtergebnisses verweisen.