Was ist Solo-Selbstständigkeit?
Zunächst einmal ist die Solo-Selbstständigkeit eine typische Erwerbsform in Deutschland und viel mehr noch weltweit. Im Unterschied zu abhängig Beschäftigten arbeiten Solo-Selbstständige nicht auf Basis eines Arbeitsvertrages mit einem/einer Arbeitgeber*in, sondern auf eigene Rechnung und mit mehreren Auftraggeber*innen oder Kund*innen zusammen. Die Solo-Selbstständigkeit gilt als eine spezielle Form der Selbstständigkeit, zu ihr zählen diejenigen Selbstständigen, die ohne Angestellte arbeiten. Dies bedeutet aber nicht, dass Solo-Selbstständige primär zurückgezogen für sich arbeiten – im Gegenteil: die Einbindung in berufliche Netzwerke, Kooperationen mit Kolleg*innen ist häufig besonders wichtig. Auch wenn der Begriff Solo-Selbstständigkeit bekannt ist, bezeichnen viele sich selbst nicht so. Zum einen gibt es weitere gängige Begriffe, wie Freie, Freiberufler*innen, Honorarkräfte, Freelancer, Alleinunternehmer*innen oder typisch für Österreich, Ein-Personen-Unternehmer*innen. Zum anderen definieren die meisten sich bzw. ihre Arbeit nicht in erster Linie über ihren Erwerbsstatus, sondern über den Beruf, den sie ausüben (wie Arbeitnehmer*innen ja in aller Regel auch) – sie sehen sich also als Coach, Sicherheitskraft, Designerin, als Therapeut, als Handwerkerin oder als Künstlerin.






